Industrieelektriker (m/w): Er packt an, damit der Betrieb läuft

In der Industrie wird heutzutage überwiegend mit elektronischen und elektrischen Bauteilen gearbeitet. Fließbänder, Produktionsanlagen und Spezialmaschinen bestehen alle aus verschiedenen Komponenten, die in komplizierten Anordnungen montiert und vernetzt werden müssen. Die Fachleute, die sich darum kümmern sind Industrieelektriker. Sie bearbeiten und montieren die mechanischen Komponenten, die in den verschiedenen Bauteilen zum Einsatz kommen und das Grundgerüst der industriellen Fertigung bilden.

So verläuft die Ausbildung zum Industrieelektriker

Die Ausbildung zum Industrieelektriker dauert 2 Jahre und wird dual angeboten. Der praktische Teil der Ausbildung findet im Betrieb statt, während theoretische Kenntnisse im schulischen Unterricht vermittelt werden. Schon während der Ausbildung findet eine Spezialisierung auf eine von zwei Fachrichtungen statt: Industrieelektriker Betriebstechnik und Industrieelektriker Geräte und Systeme.

Weiterbildung lohnt sich immer

Je nachdem auf welche Fachrichtung man sich spezialisiert hat, kann man als Industrieelektriker in verschiedenen Wirtschaftszweigen einen Job finden. Betriebstechniker haben z.B. die Möglichkeit eine Anstellung in der Metall-, Automobil- oder Elektroindustrie zu finden. Geräte- und Systemtechniker arbeiten hingegen hauptsächlich in Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnik. Eine gute Möglichkeit die eigenen beruflichen Chancen zu verbessern ist das Absolvieren einer Weiterbildung. Hier gibt es für Industrieelektriker verschiedene Möglichkeiten. Möglich ist z.B. eine Weiterbildung zum Industriemeister Fachrichtung Elektrotechnik. Auch ein Studium der Elektrotechnik ist denkbar, sofern man eine entsprechende Berechtigung hat.

So viel verdient ein Industrieelektriker

Das Gehalt als Industrieelektriker beträgt je nach Fachrichtung durchschnittlich 2500 bis 2700 Euro. Dabei gibt es aber eine ganze Reihe von Faktoren, die das Gehalt beeinflussen können, z.B. die bisherige berufliche Erfahrung, persönliche Kompetenzen und die Größe des Betriebes. Auch der jeweilige Job und das Bundesland können eine Rolle spielen, da in manchen Bundesländern teilweise ein deutlich höheres Gehalt gezahlt wird.