Elektroniker (m/w): Ein Job mit Spannung

Elektroniker haben in ihrem Job mit den grundlegenden physikalischen Komponenten zu tun, die für das Funktionieren von elektrischen Schaltkreisen verantwortlich sind: Spannung, Widerstand und Strom. Die hauptsächliche Tätigkeit als Elektroniker umfasst das Entwerfen und Warten solcher Schaltkreise, die in einer Vielzahl von Geräten zum Einsatz kommen: von der Glühbirne über spezialisierte Maschinen bis hin zum Mikrochip.

Spezialisierung auf unterschiedliche Fachgebiete

Elektroniker ist im Grunde nur ein Sammelbegriff: die industrielle Spezialisierung ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass Elektroniker sich schon während ihrer Ausbildung auf ein bestimmtes Fachgebiet festlegen, in dem sie später dann auch arbeiten. Zu den einzelnen Gebieten zählen: Automatisierungstechnik, Betriebstechnik oder Maschinen- bzw. Antriebstechnik, wobei sich die grundlegende Tätigkeit in allen Bereichen ähnelt – der Unterschied liegt in den spezifischen Anforderungen und Techniken, die im jeweiligen Fachgebiet zur Anwendung kommen.

Ausbildung zum Elektroniker

Die Ausbildung als Elektroniker dauert unabhängig der Fachrichtung 3,5 und findet dual statt, d.h. teils in der Berufsschule, teils im Betrieb. Nach dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres wird eine Zwischenprüfung abgehalten, die bereits zu 40% in die Endnote mit hineinzählt.  Wer sich für den Job interessiert sollte in jedem Fall ein gutes Gefühl für technische Zusammenhänge mitbringen und in der Lage sein logisch-analytisch zu denken. Handwerkliche Geschicklichkeit und eine sorgfältige zählen ebenfalls zu den Anforderungen des Berufs

Gehalt variabel

Nach der Ausbildung hat man als Elektroniker je nach Fachrichtung die Möglichkeit in einer Vielzahl von unterschiedlichen Betrieben zu arbeiten. Vom Hardwarespezialisten über die Luftfahrttechnik bis hin zum Automobilhersteller  stehen einem Elektroniker die verschiedensten Industriezweige offen. Das Gehalt hängt dabei stark vom jeweiligen Job, aber auch vom Standort und Bundesland des Unternehmens ab. Da es die unterschiedlichsten Fachrichtungen für Elektroniker gibt, ist es schwierig allgemeine Aussagen zum Gehalt zu machen: das Gehalt fängt bei ungefähr 1500 Euro an, je nach Qualifikation und Berufserfahrung kann ein Elektroniker aber auch bis zu 5000 Euro verdienen.

Karriere machen dank Weiterbildung

Wer auf der Karriereleiter aufsteigen will sollte in jedem Fall über eine berufliche Weiterbildung nachdenken. Dieser Rat gilt generell für jeden Job und auch Elektroniker tun gut daran am Ball zu bleiben und sich immer weiterzuentwickeln. Für den Elektroniker gibt es hierbei verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung: zum einen kann er sich zum Meister oder Techniker fortbilden und eventuell einen eigenen Betrieb gründen, zum anderen besteht die Option ein technisches Studium aufzunehmen sofern die Zugangserlaubnis zu einer Hochschule vorliegt.