Elektroanlagenmonteur (m/w): Fachmann für elektrische Anlagen aller Art

Elektroanlagenmonteure machen ihren Job wenn es darum geht, elektrische Anlagen zu installieren und zu überwachen. Das kann an ganz verschiedenen Einsatzorten sein. Von komplexen Beleuchtungsanlagen für Hallen oder Sportplätze über Sicherheitssysteme in Firmen bis hin zu Steuerungsanlagen im Schienenverkehr: an allen diesen Orten benötigt man Elektroanlagenmonteure. Als Fachmann für elektrische Anlagen ist es der Job vom Elektroanlagenmonteur, speziell auf die jeweilige Situation zugeschnittene  Systeme zu entwickeln. Er ist für Aufbau, Sicherung und Montage zuständig und prüft ob alles einwandfrei funktioniert. Bei Bedarf wartet und repariert er die Anlage.

Ausbildung zum Elektroanlagenmonteur

Elektroanlagenmonteur ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet dual statt, d.h. sowohl vor Ort im Betrieb als auch in der Berufsschule, wo theoretische Kenntnisse vermittelt werden. Zu den Inhalten, die in der Ausbildung vermittelt werden zählen praktische und theoretische Kenntnisse in Steuerungs- und Elektrotechnik, sowie die verschiedenen Installations- und Wartungstechniken.

Wo kann man einen Job finden?

Nach der Ausbildung können Elektroanlagenmonteure bei einer Vielzahl von Betrieben im industriellen oder Dienstleistungssektor arbeiten. Das Gehalt hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab, wobei hier vor allem die Größe des Betriebs als auch das jeweilige Bundesland eine Rolle spielen. Durchschnittlich verdient ein Elektroanlagenmonteur aber rund 2500 Euro.

Weiterbildung macht Sinn

Wer beruflich aufsteigen und Karriere machen will sollte unbedingt nach Möglichkeiten der Weiterbildung Ausschau halten. Für den Elektroanlagenmonteur gibt es hierbei verschiedene Optionen. Zum einen kann er eine Weiterbildung zum Industriemeister oder Techniker machen. Wer eine Hochschulzugangsberechtigung hat kann darüber hinaus ein Studium in Betracht ziehen.  In jedem Fall empfiehlt es sich schon frühzeitig Gedanken um die Zukunft zu machen, da man bereits während der Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben kann, die später eventuell nützlich sein können.